Als Fremde in einer Millionenmetropole

Wir sind in Shanghai! Nach gut 11h Flug tut es gut sich mal wieder zu bewegen. Fabi hat die meiste Zeit gepennt, aber ich habe nur ca 2h wirklich schlafen können. Mal gucken wie es wird… Immerhin haben wir gerade 7:30am und der nächste Flieger geht in 18h um 1:15am. Noch im Flughafen haben wir eine nette Backpackerin getroffen die ebenfalls deutsch ist und auch nach Neuseeland möchte. Das erste Ziel ist die berühmte Magnetschwebebahn, die uns von dem Flughafen Pudong in die Innenstadt von Shanghai bringt. Sina (die andere Backpackerin) begleitet uns für den Tag 🙂

Bereits die erste Hürde ist es sich mit den Einheimischen zu verständigen, da hier kaum jemand englisch spricht. Wir haben also gut 15min gebraucht um herauszufinden wie wir mit der Bahn weiter in die Stadt kommen und wann uns die letzte wieder zum Flughafen bringt -_-. Irgendwie haben wir es dann doch geschafft. Wir haben Hunger, sind müde und wollen Internet! Also setzen wir uns erstmal in einen Starbucks und trinken einen großen Latte Macchiato. Nur gibt es gefühlt in allen Läden Shanghais nur Internet für diejenigen mit einer chinesischen Handynummer :/

Unser Hauptziel ist „the Bund“, von dem aus man bei Nacht eine wunderbare Sicht auf die Skyline Shanghais haben soll. Also machen wir uns auf den Weg dahin. Es ist sehr auffällig, wie wir von den Chinesen angeguckt werden. Als hätten die meisten noch nie Europäer gesehen. Man kam sich nahezu berühmt vor… . Uns wurde gesagt, dass wir circa eine Stunde zu Fuß zum Bund brauchen… Also machen wir uns mal auf den Weg. Shanghai ist riesig, überall sind Menschen und privatssphäre kennt man nicht. Allerdings imponieren die hohen Gebäude und die Menschenmassen schon sehr. Auf dem Weg von unserer U Bahnstation zu the bund treffen wir auf eine menge Menschen, die mit einem Schälchen rumlaufen, das mit kleinen Teigtaschen gefüllt ist. Da uns der Hunger treibt und wir immer noch nichts gegessen haben, beschließen wir uns auch so’ne Teigtaschen (Dumplings) zu holen.

Die sind mit einer Art Fleischfüllung gefüllt – glauben wir -,  aber haben sehr lecker geschmeckt 😛

Nach ewigem Laufen sind wir dann auch endlich am Bund angekommen. Noch ist es hell, also beschließen wir die City noch weiter zu erkunden und nochmal was essen zu gehen.

Der Weg von unserer U Bahnstation zum Bund ist eine riesige Menschenmeile mit jeder Menge Reklametafeln,  Hotels und Kaufhäusern.

Die letzten zwei drei Stunden warten wir am The Bund,  um den Sonnenuntergang ja nicht zu verpassen. Langsam wird es auch nervig mit den Chinesen. Einige Fragen uns immerhin noch,  ob sie ein Foto mit uns machen können, aber die meisten sind so dreißt und halten uns einfach die Kamera in die Gesicht. Das ganze ist auch irgendwie unangenehm für uns. Aber naja… Machst’e nix.

So! Jetzt ist es so weit… Es wird dunkel 0.0 Im Viertelstunde-Takt werden immer mehr Gebäudeteile beleuchtet. Egal wo man hinschaut, alles leuchtet.

Auf dem Rückweg zum Flughafen merken wir, dass sich nun ganze Menschenmassen auf den Straßen bewegen. Die Polizei hat sich sogar versammelt und alle paar Meter steht so ein Pappkamerad,  um die Menschen zu lenken, da sonst das reine Chaos ausbrechen würde. Und das an einem Montag abend!

Irgendwie sind wir dann auch wieder am Flughafen und sitzen die Zeit ab, bis unser Flieger geht. Das verläuft aber alles reibungslos und wir starten einige Minuten früher als geplant.

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