Coromandel #2 – All the way up!

Nachdem wir aus unserer 2 tägigen Jungle Expedition zurück sind müssen wir neue Ziele setzen, was immer mit etwas Stress verbunden ist, da die nächste Unterkunft nicht fest steht.  Wir finden ziemlich schnell herraus, dass zwischen Waiomu und Coromandel nur wenig zu sehen ist und entscheiden uns spontan dafür den Nachmittag in Coromandel Town zu verbringen. Zudem stellen wir fest, dass unser Van kaum Öl und Sprit übrig hat, weshalb ein Stopover unumgänglich ist, da dies die letzte Stadt vor der grenzenlosen Freiheit und einer Landschaft mit der Infrastruktur des 18. Jahrhunderts ist.

Das ist zwar nicht Coromandel Town, dafür ein schönes Bild.

 

Die Stadt selber ist sehr idyllisch und erinnert mit den Holzhäusern und dem Baustil ein wenig an den Wilden Westen. Bei einem guten Kaffe wird die weitere Route und die nächtliche Bleibe diskutiert. Wir entscheiden uns dafür noch ein wenig Verpflegung für die Tage im letzten Supermarkt der Gegend zu kaufen und machen uns auf den High Way to Hell zur Abgelegensten Spitze der Coromandel. Wobei das nicht einmal weit hergeholt ist, da der highway eine Gravelroad mit Gefälle und losem Gestein ist. Zudem geht es zum Teil 30 cm neben der Straße senkrecht ins Meer. Unser Van kann leider nicht schwimmen.

Auf den Gravel Roads können wir im Durchschnitt nur 30 kmh fahren. Deswegen war es auch schon lange dunkel als wir endlich ankommen.

 

Unser Ziel ist der Port Jackson. Ein wunderschöner Campingplatz mit unglaublichem Blick über die Bucht und den schönsten Nachthimmeln. Leider haben wir 2 mal vergessen zu zahlen….. kann ja mal passiern.

Als wir ankommen ist es bereit sehr dunkel, sodass wir nur noch einige Bilder machen und unser Abendbrot vorbereiten. China nudeln… was sonst. Da wir sehr viel Glück mit dem Wetter haben, beschließen wir am nachfolgenden Tag, einen Teil der wundervollen Wanderung über die mit Gras bewachsenen Hügel und Felder der Nordspitze zu machen. Wobei wir parallel zur Küste laufen und einen sagenhaften Blick über die Küste und Landschaft genießen. Es erinnert ein wenig an die Karibik und Irland.
Das Ziel der Wanderung ist die Fletcher Bay, welche etwa auf der Hälfte der Strecke liegt und
einen ziemlich rauen Zugang zum Meer bietet. Gestartet sind wir mit der Hoffnung baden zu gehen, als wir nun ankommen fällt schnell der Entschluss, dass es wohl gesundheitlich besser ist, das Ufer zu meiden.

Gerade auf dem Weg zur Fletcher Bay.
Kleine Bucht, aber große Muscheln und heftige Brandung.

 

Also wird erstmal gepicknickt und Muscheln gesammlt. Zum Teil echt erstaunlich große. Manche schillern in allen Farben… vermutlich Perlmutt. Später werden wir diese Muscheln in verschieden Läden zu Wucherpreisen wiederfinden. Wir entscheiden uns den Rest des Tages am Port Jackson bei einem traumhaften  Sonnenuntergang zu genießen. Malte gibt Fabi seine ersten Ukulele/Gitarrenbasics auf den Weg. So wird den ganzen Abend gejammed und entspannt.

Einschlafen und aufwachen am Meer ist einfach das beste.

 

Beim Zusammenräumen am Abend werden wir noch Zeugen von einem verdammt Geilen Naturspektakel… Es stürzt direkt vor der Küste der Coromandel ein Meteor ins Meer, welcher eine lange grüne Spur am Horizont zieht und in Tausend Teile zerspringt.
Am nächsten Morgen packen wir nun erneut die Sachen und brechen Richtung Coromandel Town auf.
Da zwei Routen in Richtung Coromandel existieren entscheiden wir uns dafür eine alternative Route zu wählen, welche sich im Nachhinein als schlechte Wahl herrausstellt, da die Straßenverhältnisse nur ein langsames fahren ermöglichen und sich die Strecke ohne Ende zieht. Gegen Nachmittag erreichen wir endlich Coromandel Town und brauchen erstmal `nen Kaffee.

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